Corinna Wagner

Ihre Leidenschaft gilt vielschichtigen Gesichtern.
Ein Abstraktes Gesicht einer Frau vor schwarzem Hintergrund
Porträt eines zartem Frauen Gesichtes

Malerei, die fühlbar ist.


Corinna Wagner ist eine etablierte Künstlerin auf dem internationalen Parkett. Die Autodidaktin hat ihre Werke bereits in verschiedenen Ländern ausgestellt, u. a. in der Urbane Art Gallery in Edinburgh. Ihre lyrischen Porträts, meist Frontalansichten auf großflächigen Wandbildern, vermitteln eine einzigartige Intimität zwischen Betrachter und Porträtierten.

Hautnah und zugleich entrückt – Corinna Wagners Porträts haben eine vielschichtige Wirkung. Es sind die Gesichter der Abgebildeten, die uns in den Bann ziehen – fotorealistisch, mit eigenem Glanz und Schatten. Mit den kleinsten Lidfalten, so greifbar sind sie. Und doch sind sie nur ein flüchtiger Ausschnitt, der sich im Gesamtbild aufzulösen scheint. Wagner konzentriert sich auf das Wesentliche – Nebensächliches darf unvollendet bleiben: Haare werden zu feinen Zeichenstrichen, ein transparenter Schleier legt sich auf das Bild. Die Realität vermischt sich mit der subjektiven Gefühlswelt der Künstlerin. Keine Momentaufnahme, eine fliehende Erinnerung, so scheint es.

Was an Details reduziert ist, wird durch klare Farbgebungen wettgemacht. Dominante Hintergrundfarben sind der entscheidende Faktor, der Corinna Wagners Wandbildern ihre eigene Atmosphäre verleiht – ein mystisches Blau, ein facettenreiches Rot, ein undurchdringliches Schwarz, ein fragiles Beige. Wie in der Tradition der Porträtmalerei, unterstreicht die Farbgebung Wesen und Charakter der abgebildeten Person. Das macht diese Wandbilder zu mehrdimensionalen Blickfängern.

Stark und zart – besonders eindrucksvoll sind die Frauenporträts in Corinna Wagners Schaffen. Die feenhaften Erscheinungen der Frauen harmonieren mit ihrer unverhohlenen Charakterstärke – mal filigran, mit zarten Strichen und pastellfarbenen Hauttönen, mal durch scharfe Konturen hervorgehoben. Das erinnert an Gustav Klimts Frauenporträts und ihre wilde, weibliche Sinnlichkeit. Mit einem Unterschied: In Wagners Porträts sind die Frauen nicht interessiert an einem verführerischen Spiel mit der eigenen Außenwirkung. Im Gegenteil: Die Porträtierten schauen zurück auf den Beobachter, unerschrocken und fixierend – der Betrachter wird zum Betrachteten.

Mehr Informationen über Corinna Wagner und ihre Kunst finden Sie auch auf ihrer Internetseite.